[>>]

Alltag

Mittwoch, 8. August 2007

Ich hasse Zürich!?

Mal von der anderen Seite. Ich mag keine Orte, wo man nicht alleine weggehen kann. Oder ist es irgendjemandem in Zürich (Zee City, Tsüri!) schon passiert, dass er/sie alleine in eine Bar geht und dort eine(n) Frau/Typ trifft, der/die auch alleine unterwegs ist und dabei vielleicht noch hübsch aussieht und nett ist?! Nein! Dabei sollte man ehrlich sein: Wenn ich in eine Bar gehe schwingt doch mit, dass etwas unerwartetes passieren könnte, dass unter all diesen trinkenden und rauchenden Leuten vielleicht jemand ist, der/die meinem Leben, und seis nur für eine Nacht oder eine Bier, einen neuen Impuls eine neue Hoffnung geben kann. Nur zum Freunde treffen, reicht mein Wohnzimmer zu genüge, da muss ich nicht in eine Bar/Club. Gut, Wenn das mitschwingt: warum stehe ich dann nicht einfach dazu? "Ja mein Leben ist langweilig und ich habe heute das Bedürfnis etwas neues zu erleben." Das wäre ehrlich. Lieber aber halten wir uns in Gruppen auf wo's zwar totlangweilig sein kann aber dafür macht es nicht den Anschein alleine zu sein. Das ist gemütlich. Du meine Güte! Vielleicht sind die Zürcher nicht mutig oder ehrlich genug um auch mal alleine zu sein (was für mich soviel wie Provinz bedeutet) Vielleicht ist die Stadt auch einfach nur zu klein.

Was das ganze mit Zuerich zu tun hat, ist mir schleierhaft. Man kann sehr wohl allein in Zuerich rumziehen und wenn man nicht meint, den Mann/die Frau fuers Leben zu treffen, sondern einfach gemuetlich wo ist und spontan auf jemanden zu gehen kann, trifft man auch Leute. Zugegeben: die Zuercher sind etwas zugeknoepft, wenns um spontane Kontakte geht, aber ich denke doch der Ausgangspunkt bist Du und Deine Erwartungen. Was das "nicht allein sein koennen" angeht, stimme ich Dir allerdings voellig zu. Offensichtlich muss man um "dabei zu sein" immer alles in Scharen machen, und moeglichst die Wochenenden vollgepappt mit fancy Events. Wenn man sein Wochenende im Bett mit einem guten Buch verbringt, wird man in der Regel mit mitleidigen Blicken betrachtet. Aber das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Zuerich zu tun. Sondern mit unserer Camel-Trophy-Generation. Ja, und ich liebe Zuerich. Egal wie. Und wie wirklich immer im Leben: der einzige, dem Du es wirklich recht machen musst und mit dem Du zufrieden sein musst, bist Du.

Sprich an und du bist ansprechend.

hmm also das ist doch alles einstellungssache, wenn ich mit dem gedanken alleine ausm haus geh das cih mich jetzt in ne kneipe hocke und dann mal warte was so passiert und wer da so ankommt ist das ja schon mal grundsätzlich total verkehrt. ich geh ab und zu alleine aus, seis in bars, partys oder konzerte. aber wenn ich das tue, mach ich das net weil cih hoffe so jemanden kennenzulernen sondern einfach weil ich a) entweder bock drauf hab wiedermal was alleine zu machen und einfach in ner bar mein feierabend bierchen zu geniessen ohne das gejammer meiner freundinnen mit ihren männerproblemen zum x tausendstenmal zu hören, oder ich geh an ne party und treff immer irgendwelche leute, das ist zwischendurch mal ganz amüsant, n bisschen blabla dort, n bisschen blabla da, und schlussendlich geh ich zufrieden wieder alleine nachhause - oder aber auch nicht. es liegt immer an einem selber wie man auch auf andere wirkt, wirkst du regelrecht kontakt suchend, törnt dass die meisten leute eher ab, eben du wirst als soziopath or whuteva angesehn weil du "auf der suche" bist. und an der stadt liegt das sciherlich nicht, klar gibt es offenere orte als zürich, aber ich denke das kommt einem auch oft nur so lockerer vor wenn man in ner anderen stadt ist, in der man nciht wohnt, weil hier musst du ja gucken wo du bleibst ne, schliesslich ist zürich auch nur ein dorf ;-) its up to u...

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Piemonte im Herbst

Wunderbare Momente zwischen Rebbergen und kompakten alten Dörfern (Alba, Mango Barolo, La Morra), zwischen Wein und Grappa, zwischen Trüffeln, Salami und Slow Food. Barolo, Barbaresco, Nebbiolo, Roero, Dolcetta und Moscato. Feinstes Essen im Universo und in der Osteria dell'Arco. Schönstes Himmelbett in der Pension La Grangia. la-grangia
Beeindruckender Besuch bei den Grappa-Königen der Moderne (Marolo in Alba) und dem Maestro der Tradition, Romano Levi. Ein Lehrstück in Sachen Marketing. donnaselvatica
Und dies alles mit meiner wahren süssen, unvergleichlichen Donna Selvatica.

Freitag, 29. September 2006

Dächer

Über den Dächern St. Gallens... einfach so...ein schönes Bild.
Daecher-St-Gallens

Dienstag, 26. September 2006

Slow Food

slowfood

Eine Bewegung um die ich, erst recht in Anbetracht der bevorstehenden und mit grosser Vorfreude erwarteten Kurz-Reise ins Piemont, wohl nicht herumkommen werde.

Ein grandiose Idee und eine sinnvolle Möglichkeit zum Zweitstudium
slowfood2

Freitag, 25. August 2006

Polterabend in Rorschach

rorschach-pestalozzi

Mal wieder da, woher man kommt. Zu Ehren eines, der diese Ehre nicht zu schätzen weiss. Ein schöner Abend mit leidigem Ende. DER Schlauch lässt grüssen.

Samstag, 19. August 2006

30 Jahre

Schala30-5

Der Tessinerkeller zeigt sein Sonnengesicht, trotz Regen.

Montag, 3. Juli 2006

Casa Aurelio

casaaurelio

Ein wunderbarer Abend an der Langstrasse mit Prinzessin M. Portugiesen hupen, Franzosen auch, Brasilianer nicht mehr. Die Spanier sind sowieso traurig... und die Schweizer auch immer noch. RAPE A LA PLANCHA
Seeteufel vom Grill mit frischen Kräutern. Toller Rioja. Patricia V. und Remo F., seit 10 Jahren nicht mehr gesehen, per Zufall angetroffen.

Montag, 26. Juni 2006

Wir sind WM

Wir waren WM, definitiv. Erst der 2-Tages-Ausflug nach Stuttgart für das Spiel Schweiz-Frankreich, danach eine ganze Woche mit Wohnmobil nach Kaiserslautern, Dortmund und Hannover. Von Zeltplatz zu Zeltplatz, von Stadion zu Stadion. Bier, Fussball-TV, Fussball-Live, Sprechchöre, Zigaretten, Kameradschaft. Mehr nicht.

Stuttgart:
Der Schlossplatz in Schweizer Hand, am Ende auch noch in der Hand von Rainer Max Munkelts, dem Nobel-Penner. Le coq est mort, le coq est mort, Nichtexistente Franzosen wenige Kilometer von ihrem eigenen Land entfernt. Extrem schwache Leistung der Franzaken-Supporter. "Where are you cöme from", die schlaue Frage eines Schweizers an 2 Menschen mit CH-Shirts und Käppi. Natascha, die charmante Helferin vom Fancamp, die wohl alles getan hätte, um uns einen angenehmen Aufenthalt zu bescheren. Bier mit Fischgeschmack vom Fischmarkt, oder wie Gigi unbedingt noch Bier organisieren wollte. Schweinehals, für 3 Euro. Wir wolln das Raaad sehn, wir wolln das Raaad sehn... oder wie einer der peinlichsten Ostschweizer auch in Stuttgart peinlich war.

Freitag, 16. Juni 2006

Tessinerkeller

tessinerkeller

Ein wunderbarer Ort, dieser Tessinerkeller. Trotz regelmässig verwirrt-unfreundlichem Chef und zeitweise verwirrtem Personal. Schlachtplatte vom allerfeinsten, Haxen ebenfalls. Und mit Prinzessin M. sowieso unvergesslich.

Montag, 24. April 2006

Amba Centro

ambacentro3ambacentro2 Nach zwei Jahren Pause wegen "Reserve-Status", durfte mal wieder das grüne Material zusammengepackt werden. Einrücken in Villeneuve VD. Drei Tage Vorbereitung auf die hochsensible Aufgabe, weitgehend leerstehende Villen von im Botschaftsdienst tätigen Amerikanern, Türken, Israelis usw. zu bewachen. Kamaraden aus älterer Zeit gibt es immer deren weniger... Hürzeler, Eng, Roger Hammel, Fröhlich, Bruderer als deren allmählich letzte Vertreter. In Villeneuve wird scharf geschossen, der Nahkampf geübt und allerlei theoretisches Krimborium gelernt. Das Essen wie so oft unter aller Kanone, ein Korporal namens Laetizia ebenfalls. Paselgia ist ok. Verschiebung von Villeneuve nach Geneve. Nach dem Bunker-Leben nun das Kasernen-Leben. Aufstehen 01.00 Uhr, Morgenessen bis 02.00 Uhr, Verschieben in die Einsatzzentrale beim Flughafen Cointrin, Munition und Splitterschutzweste fassen, Weiterverschieben mit Scudo zum Botschafter-Privatgebäude, Bezug der Baubarracke, je zwei Mann schieben Wache die anderen zwei ruhen sich aus. Nach 12 Stunden das ganze Prozedere rückwärts. Danach 6 Stunden Schlaf.Schwester S. wohnt nur wenige Meter von der Kaserne entfernt. Langeweile dominiert. Es wird geraucht. Batterieabend auf dem Kasernengelände mit Ballonlauf und heissem Stuhl. Nach insgesamt 3 Wochen ist der Spuk vorüber und ein weiterer WK ist Geschichte. Noch 33 Resttage auf dem Konto.

Zweck vom Sonnendeck

Das Sonnendeck dient mir als Abstellplatz wichtiger Habseligkeiten wie auch überflüssigen Ballasts. Daneben lässt sichs aber auch ganz gemütlich liegen und der Gelassenheit frönen.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Suche

 

Diesel für den Geist


Wladimir Kaminer, Helmut Höge
Helden des Alltags


Ludwig Marcuse
Philosophie des Glücks


Wolfgang Büscher
Berlin-Moskau


Vladimir Nabokov
Lolita

Archiv

November 2009
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 
 
 
 
 
 
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wetter

Aktuelles Wetter in Zurich:


Temperatur: 6 C
UV Index: N/A
Luftfeuchte: 76 %
Sichtweite: Unlimited km
Luftdruck: 945.1 mb
Windstärke: 8 km/h

Weather data provided by weather.com

Aktuelle Beiträge

Ich hasse Zürich!?
Mal von der anderen Seite. Ich mag keine Orte, wo man...
tankwarth - 8. Aug, 11:35
Na das Blaue. Klare Sache,...
Na das Blaue. Klare Sache, oder?
SkyCaptainBlue - 18. Okt, 10:44
Logosuche
tankwarth - 18. Okt, 10:43
Piemonte im Herbst
Wunderbare Momente zwischen Rebbergen und kompakten...
tankwarth - 4. Okt, 17:38
Dächer
Über den Dächern St. Gallens... einfach so...ein...
tankwarth - 29. Sep, 00:58

Status

Online seit 1608 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 8. Aug, 11:35

Credits

Knallgrau New Media Solutions - Web Agentur für neue Medien

powered by Antville powered by Helma


xml version of this page
xml version of this topic

twoday.net AGB