Donnerstag, 13. Mai 2010

Inspirational Leadership

Dienstag, 11. Mai 2010

Schall und Rauch

http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2008/01/der-persnliche-notfallplan.html

Nun denn, so schnell wird das nicht gehen. Gewisse Systeme haben eine aussergewöhnliche Resistenz. Gefragt ist aber nicht Resistenz sondern Resilienz.

Konsumentenlaune, drehende Börse, Staatsverschuldung

Schweizer Konsumenten in Bestlaune! Die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz schauen immer zuversichtlicher in die Zukunft. Die Konsumentenstimmung hat sich im April 2010 weiter verbessert. Der Index der Konsumentenstimmung erreichte im April 14 Punkte, nachdem er nach der letzten Umfrage im Januar noch 7 Punkte im Minus gelegen hatte.
Die Befragten erwarteten für die kommenden Monate einen klar geringeren Anstieg der Arbeitslosigkeit und eine Verbesserung der allgemeinen Wirtschaftslage, teilt das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) nach der vierteljährlich in 1100 Haushalten durchgeführten Umfrage mit.
Der Konsumentenstimmungsindex lag im Oktober 2009 noch bei -14 Punkten. Im Juli war er noch bei -39 Zählern gelegen.
http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Schweizer-Konsumenten-in-Bestlaune/story/21251085

Vorbörse: SMI im Minus, Kursfeuerwerk vorbei
Das Nothilfepaket für den Euro-Raum hat gestern noch zu weltweiten Kursprüngen geführt. Gemäss Vorbörse dürfte heute aber der SMI im Minus eröffnen. Auch an der Tokioter Börse hat die Stimmung gedreht.

Es wird spannend sein zu beobachten, wie sich das All-in Rettungspaket der Euro-Gemeinschaft auswirken wird. Sollte der Effekt verpuffen, dürfte sich auch Kapitel 1 / Konsumentenstimmung relativ rasch wieder abkühlen.
Insgesamt alles Vorgeplänkel für eine neue Weltordnung.

Apropos neue Weltordnung: eventuell wird der Prozess noch etwas beschleunigt durch Übersee, wo die Saatsverschuldung der USA unglaubliche Ausmasse annimmt.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,694153,00.html

Die Grenzen des Wachstums

1. Phantasie. Solange Menschen die Phantasie aufbringen in Bezug auf neue begehrens- und erstrebenswerte Güter, solange wird es theoretisch Wachstum geben.

2. Ökologie. Solange ein ökologisches Gleichgewicht herrscht, kann es nachhaltiges Wachstum geben. Ohne dieses Gleichgewicht gibt es noch eine gewisse Zeit lang Wachstum. Im übrigen werden gemäss heutigen Massstäben auch Begräbnisse, Katastrophen und Unfälle bzw. die damit in Verbindung stehenden Dienstleistungen als Wachstum betrachtet. Dies dürfte das statistische Wachstum noch einmal etwas verlängern.

3. Soziologie. Wachstum ist solange möglich, als dass das soziale Gefälle eine gewisse Höhe nicht überschreitet. Wird die kritische Höhe überschritten, ergeben sich nationale und oder internationale soziale Spannungen und Verwerfungen.

Montag, 10. Mai 2010

Cradle to Cradle (C2C)

Ein hochinteressantes Wirtschaftsprinzip. Reicht es als Gegenentwurf zum Overshoot & collapse-Szenario?

Samstag, 8. Mai 2010

Overshoot and collapse

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Das Standardszenario "World3" des Club of Rome

Im Jahr 2004 veröffentlichten die Autoren des Club of Rome das 30-Jahre-Update. Darin brachten sie die verwendeten Daten auf den neuesten Stand, nahmen leichte Veränderungen an ihrem Computermodell World3 vor und errechneten anhand verschiedener Szenarien mögliche Entwicklungen ausgehend vom Jahr 2002 bis zum Jahr 2100. In den meisten der errechneten Szenarien ergibt sich ein Überschreiten der Wachstumsgrenzen und ein anschließender Kollaps („overshoot and collapse“) bis spätestens 2100. Fortführung des „business as usual“ der letzten 30 Jahre führe zum Kollaps ab dem Jahr 2030.

Auch bei energischem Umsetzen von Umweltschutz- und Effizienzstandards kann diese Tendenz oft nur abgemildert, aber nicht mehr verhindert werden. Erst die Simulation einer überaus ambitionierten Mischung aus Einschränkung des Konsums, Kontrolle des Bevölkerungswachstums, Reduktion des Schadstoffausstoßes und zahlreichen weiteren Maßnahmen ergibt eine nachhaltige Gesellschaft bei knapp 8 Mrd. Menschen.

Die Studie von 2004 geht auch auf die Entwicklung von 1972 bis 2002 ein und beschreibt unter anderem eine Zunahme des sozialen Gefälles (20 % der Erdbevölkerung verfügten über 85 % des globalen BIP), die Bodenqualität (40 % der Ackerflächen würden übernutzt), Überfischung (75 % der Fischbestände seien bereits abgefischt) und (wie bereits 1972) die Erschöpfung fossiler Rohstoffe stehe in wenigen Jahrzehnten bevor. Die Autoren nehmen an, dass die Kapazität der Erde, Rohstoffe zur Verfügung zu stellen und Schadstoffe zu absorbieren (siehe ökologischer Fußabdruck) bereits im Jahr 1980 überschritten worden sei und weiterhin überschritten werde (im Jahr 2004 schon um ca. 20 %).

Äquivalent dazu ergab das 2005 veröffentlichte Millennium Ecosystem Assessment, dass von 24 Schlüssel-Ökosystemen 15 übernutzt werden, was einer Quote von 60 % entspricht. Bei einigen Systemen zeigten sich die Folgen bereits, bei anderen würde die Funktionsfähigkeit unter andauerndem Stress in Zukunft nachlassen, so die Schlussfolgerungen der Studie.

Im Juni 2008 veröffentlichte Graham Turner von der Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO) eine Studie, in der er die historischen Daten für die Jahre von 1970 bis 2000 mit den Szenarien der ursprünglichen Studie von 1972 verglich. Er stellte eine große Übereinstimmung mit den Vorhersagen des Standardszenarios fest, das in einem globalen Kollaps in der Mitte des 21. Jahrhunderts resultiert.

Ja, so ist das. So schaut's aus. Errechnet von intelligenten Systemikern 1972, im grossen Ganzen bestätigt von wiederum sehr intelligenten Systemikern 2004. Das Standardszenario rechnet mit einem massiven Rückgang des Industrieoutputs ab 2018. Und mit einem Rückgang der Weltbevölkerung ab 2027. Wir stehen jetzt im Jahr 2010. Und man könnte meinen, dass noch niemand Notiz genommen hat von diesem Bericht. Nach wie vor dominieren selbstbezogenen Materialisten sowohl MTV als auch die Teppichetagen der Unternehmen.

Freitag, 7. Mai 2010

Denk dran, ruf an

Mit etwas Verspätung hier noch eine Referenz aus der geschätzten Romandie zur Aktion "Denk dran, ruf an" vom Herbst 2009.

http://www.scal.ch/?p=4307#more-4307

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Apt Metrics, Astute Measures

Das neue Buch meines Freundes Roland Siebelink, publiziert im November 2009.
Ein schöner, und mit ca. 100 Seiten Umfang sehr mundgerecht geschriebener, Essay über Performance Management und strategisches Controlling. Nicht zu vergessen die freundliche Nennung vieler Weggefährten und Freunde, die alleine ca. 30 Seiten beansprucht. Gemäss Roland einer der Hauptgründe, weshalb das Buch überhaupt gekauft wird (aktuell rund 500 Exemplare verkauft). Für mich persönlich eine schöne Ehre erwähnt zu werden und ein guter Anlass zurückzudenken an unsere gemeinsame Arbeitszeit bei Bluewin.

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http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&url=search-alias%3Daps&field-keywords=Apt+Metrics%2C+Astute+Measures

Zweck vom Sonnendeck

Das Sonnendeck dient mir als Abstellplatz wichtiger Habseligkeiten wie auch überflüssigen Ballasts. Daneben lässt sichs aber auch ganz gemütlich liegen und der Gelassenheit frönen.

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