Stadion St. Gallen - endlich!
Baubewilligung für Stadion St. Gallen
Eröffnung 2007/08 - hohe architektonische Ansprüche
Nach knapp sechs Jahren Planungszeit kann das neue Fussballstadion des FC St. Gallen samt Einkaufs- und Freizeitzentrum definitiv realisiert werden. Die Behörden der Stadt St. Gallen haben die Baubewilligung erteilt. Vorgesehen ist ein Komplex, der höchsten architektonischen Ansprüchen genügen soll.
kru. St. Gallen, 22. August
Am 14. September wird der Spatenstich erfolgen, Ende 2007 sollen das Einkaufszentrum von Jelmoli und der Ikea-Möbelmarkt eröffnet werden, im Frühjahr 2008 das Fussballstadion. Mit der Bewilligung der insgesamt sechs Baugesuche ist der Hürdenlauf durch die Instanzen abgeschlossen. Gegen die Gesuche waren keine Einsprachen mehr eingegangen. Vorausgegangen waren im Verlauf mehrerer Etappen eine Volksabstimmung, diverse kantonale und kommunale Parlamentsentscheide, 54 Einsprachen, 10 Vergleiche - unter anderem mit dem VCS - und ein Entscheid des Verwaltungsgerichts.
Überbauung mit Autobahnanschluss
Der Komplex, der bisher grösste in der Ostschweiz, ist auf 300 Millionen Franken budgetiert. Kanton und Stadt St. Gallen stellen den Boden gratis zur Verfügung, Jelmoli investiert über 150 Millionen Franken, Ikea 60 Millionen. Das Stadion mit seinen 21 000 Sitz- und Stehplätzen soll samt den Rückbauten bestehender Anlagen 63 Millionen Franken kosten. Es wird auf das Dach von Jelmoli zu stehen kommen, während Ikea in einem östlichen Anbau placiert ist. Auf dessen Dach soll eine Solaranlage eingerichtet werden. Auf der Westseite ist ein markanter Kubus vorgesehen, in dem Freizeitangebote (Fitnesszentrum, Bowling) Platz finden.
Das Stadion wird künftig das westliche Eingangstor zur Stadt St. Gallen darstellen. Es befindet sich in der Schleife zwischen dem Autobahnanschluss St. Gallen-Winkeln und den Kantonsstrassen nach Gossau und Herisau, mitten in einem Gebiet, in dem in den letzten Jahren zahlreiche Einkaufs-, Freizeit- und Unterhaltungskomplexe aus dem Boden geschossen sind. Längst ist das Verkehrskreuz überlastet. Spätestens mit der Eröffnung des Stadionkomplexes muss deshalb das Strassennetz, insbesondere der Autobahnanschluss, ausgebaut sein. Die Kosten dafür betragen allein 70 Millionen Franken. 55 Millionen entfallen auf die Korrekturen am Autobahnanschluss, wovon der Bund 41 Millionen übernimmt. Bereits seit vergangenem Mai sind die Vorarbeiten in Gang.
Flankierende Massnahmen
Die Baubewilligungen umfassen diverse Auflagen für den Stadionkomplex, die zumTeil nach Verhandlungen mit dem VCS oder Quartiervertretern festgeschrieben wurden. Sie bringen nicht nur eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanschlüsse, sondern auch entlastende Massnahmen für das angrenzende Wohnquartier in Winkeln. Besondere Beachtung schenkte das St. Galler Amt für Baubewilligungen den Sicherheitsmassnahmen und - wohl als Folge intensiver Architekturdiskussionen in der Stadt - der architektonischen Gestaltung. Verlangt wird vom Generalunternehmer HRS eine vorzügliche Qualität; die Baubewilligung enthält denn auch die Auflage, einzelne Pläne nachzubessern. Das Stadion solle kein «Unort» werden, stellte Ernst Michel, der Leiter des Amtes für Baubewilligung, bei der Präsentation der gutgeheissenen Überbauungspläne fest.
Eröffnung 2007/08 - hohe architektonische Ansprüche
Nach knapp sechs Jahren Planungszeit kann das neue Fussballstadion des FC St. Gallen samt Einkaufs- und Freizeitzentrum definitiv realisiert werden. Die Behörden der Stadt St. Gallen haben die Baubewilligung erteilt. Vorgesehen ist ein Komplex, der höchsten architektonischen Ansprüchen genügen soll.
kru. St. Gallen, 22. August
Am 14. September wird der Spatenstich erfolgen, Ende 2007 sollen das Einkaufszentrum von Jelmoli und der Ikea-Möbelmarkt eröffnet werden, im Frühjahr 2008 das Fussballstadion. Mit der Bewilligung der insgesamt sechs Baugesuche ist der Hürdenlauf durch die Instanzen abgeschlossen. Gegen die Gesuche waren keine Einsprachen mehr eingegangen. Vorausgegangen waren im Verlauf mehrerer Etappen eine Volksabstimmung, diverse kantonale und kommunale Parlamentsentscheide, 54 Einsprachen, 10 Vergleiche - unter anderem mit dem VCS - und ein Entscheid des Verwaltungsgerichts.
Überbauung mit Autobahnanschluss
Der Komplex, der bisher grösste in der Ostschweiz, ist auf 300 Millionen Franken budgetiert. Kanton und Stadt St. Gallen stellen den Boden gratis zur Verfügung, Jelmoli investiert über 150 Millionen Franken, Ikea 60 Millionen. Das Stadion mit seinen 21 000 Sitz- und Stehplätzen soll samt den Rückbauten bestehender Anlagen 63 Millionen Franken kosten. Es wird auf das Dach von Jelmoli zu stehen kommen, während Ikea in einem östlichen Anbau placiert ist. Auf dessen Dach soll eine Solaranlage eingerichtet werden. Auf der Westseite ist ein markanter Kubus vorgesehen, in dem Freizeitangebote (Fitnesszentrum, Bowling) Platz finden.
Das Stadion wird künftig das westliche Eingangstor zur Stadt St. Gallen darstellen. Es befindet sich in der Schleife zwischen dem Autobahnanschluss St. Gallen-Winkeln und den Kantonsstrassen nach Gossau und Herisau, mitten in einem Gebiet, in dem in den letzten Jahren zahlreiche Einkaufs-, Freizeit- und Unterhaltungskomplexe aus dem Boden geschossen sind. Längst ist das Verkehrskreuz überlastet. Spätestens mit der Eröffnung des Stadionkomplexes muss deshalb das Strassennetz, insbesondere der Autobahnanschluss, ausgebaut sein. Die Kosten dafür betragen allein 70 Millionen Franken. 55 Millionen entfallen auf die Korrekturen am Autobahnanschluss, wovon der Bund 41 Millionen übernimmt. Bereits seit vergangenem Mai sind die Vorarbeiten in Gang.
Flankierende Massnahmen
Die Baubewilligungen umfassen diverse Auflagen für den Stadionkomplex, die zumTeil nach Verhandlungen mit dem VCS oder Quartiervertretern festgeschrieben wurden. Sie bringen nicht nur eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanschlüsse, sondern auch entlastende Massnahmen für das angrenzende Wohnquartier in Winkeln. Besondere Beachtung schenkte das St. Galler Amt für Baubewilligungen den Sicherheitsmassnahmen und - wohl als Folge intensiver Architekturdiskussionen in der Stadt - der architektonischen Gestaltung. Verlangt wird vom Generalunternehmer HRS eine vorzügliche Qualität; die Baubewilligung enthält denn auch die Auflage, einzelne Pläne nachzubessern. Das Stadion solle kein «Unort» werden, stellte Ernst Michel, der Leiter des Amtes für Baubewilligung, bei der Präsentation der gutgeheissenen Überbauungspläne fest.
tankwarth - 23. Aug, 09:17
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