Alltag

Sonntag, 7. Februar 2010

Stadtheurigen Wien

Stadtheurigen im Esterhazykeller, wo seit 1683 munter gezecht und geschlemmt wird.

Doch denk an Tod nicht, wenn der Wein dir schmeckt,
Trink nicht zu sparsam, trink in vollen Zügen!
Vergiß die Wahrheit, träum dir Lebenslügen
Denn, Lieber, auch der Nüchterndste verreckt.
Bist du im Glück, dann feiere hier dein Glück,
Hast du’s verloren, träum dir’s hier zurück.
Und schlägt das Schicksal dich mit harten Hufen,
Dann steig erst recht herab die siebenundzwanzig Stufen


Der Keller erinnert an die Vaults in Edinburgh. Und wie Edinburgh in der Zeit des Enlightenments, so war Wien im europäischen Fin de siecle um 1900 das geistige und kulturelle Kraftwerk Europas, ein brodelndes New York des alten Kontinents. In diesem sozialen Dampfkessel des beginnenden Industriezeitalters entfaltete sich eine enorme Kreativität. Kaum ein Erkenntnisfeld der Moderne wurde nicht von Wiener Einsichten geprägt. Und genau diesen Geist spürt man noch heute.

StadtheurigenWien

Friedrich Stowasser

Friedrich Stowasser aka Friedensreich Hundertwasser. Pflichtbesuch in Wien. Obwohl insgesamt wohl überschätzt, mit einigen interessanten Ansätzen. Der Architektur-Stowasser ist spannender als der Künstler-Stowasser. Wieder sehr aktuell werden seine Gedanken rund um die ökologische Wohn- und Lebensweise.

Stowasser6

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Stowasser1

Burgtheater Wien - Warten auf Godot

Burgtheater-1

Burgtheater-2

Ein langes Warten war das. So beeinduckend das Gebäude, so langatmig das Stück.

Montag, 1. Februar 2010

Klimawandel in Zürich

Und eben weil er stattfindet, halten wir dieses Bild fest. Peugeot im Schnee an der Röschibachstrasse.

Peugeot-Schnee-Zuerich

Mittwoch, 8. August 2007

Ich hasse Zürich!?

Mal von der anderen Seite. Ich mag keine Orte, wo man nicht alleine weggehen kann. Oder ist es irgendjemandem in Zürich (Zee City, Tsüri!) schon passiert, dass er/sie alleine in eine Bar geht und dort eine(n) Frau/Typ trifft, der/die auch alleine unterwegs ist und dabei vielleicht noch hübsch aussieht und nett ist?! Nein! Dabei sollte man ehrlich sein: Wenn ich in eine Bar gehe schwingt doch mit, dass etwas unerwartetes passieren könnte, dass unter all diesen trinkenden und rauchenden Leuten vielleicht jemand ist, der/die meinem Leben, und seis nur für eine Nacht oder eine Bier, einen neuen Impuls eine neue Hoffnung geben kann. Nur zum Freunde treffen, reicht mein Wohnzimmer zu genüge, da muss ich nicht in eine Bar/Club. Gut, Wenn das mitschwingt: warum stehe ich dann nicht einfach dazu? "Ja mein Leben ist langweilig und ich habe heute das Bedürfnis etwas neues zu erleben." Das wäre ehrlich. Lieber aber halten wir uns in Gruppen auf wo's zwar totlangweilig sein kann aber dafür macht es nicht den Anschein alleine zu sein. Das ist gemütlich. Du meine Güte! Vielleicht sind die Zürcher nicht mutig oder ehrlich genug um auch mal alleine zu sein (was für mich soviel wie Provinz bedeutet) Vielleicht ist die Stadt auch einfach nur zu klein.

Was das ganze mit Zuerich zu tun hat, ist mir schleierhaft. Man kann sehr wohl allein in Zuerich rumziehen und wenn man nicht meint, den Mann/die Frau fuers Leben zu treffen, sondern einfach gemuetlich wo ist und spontan auf jemanden zu gehen kann, trifft man auch Leute. Zugegeben: die Zuercher sind etwas zugeknoepft, wenns um spontane Kontakte geht, aber ich denke doch der Ausgangspunkt bist Du und Deine Erwartungen. Was das "nicht allein sein koennen" angeht, stimme ich Dir allerdings voellig zu. Offensichtlich muss man um "dabei zu sein" immer alles in Scharen machen, und moeglichst die Wochenenden vollgepappt mit fancy Events. Wenn man sein Wochenende im Bett mit einem guten Buch verbringt, wird man in der Regel mit mitleidigen Blicken betrachtet. Aber das hat meiner Meinung nach auch nichts mit Zuerich zu tun. Sondern mit unserer Camel-Trophy-Generation. Ja, und ich liebe Zuerich. Egal wie. Und wie wirklich immer im Leben: der einzige, dem Du es wirklich recht machen musst und mit dem Du zufrieden sein musst, bist Du.

Sprich an und du bist ansprechend.

hmm also das ist doch alles einstellungssache, wenn ich mit dem gedanken alleine ausm haus geh das cih mich jetzt in ne kneipe hocke und dann mal warte was so passiert und wer da so ankommt ist das ja schon mal grundsätzlich total verkehrt. ich geh ab und zu alleine aus, seis in bars, partys oder konzerte. aber wenn ich das tue, mach ich das net weil cih hoffe so jemanden kennenzulernen sondern einfach weil ich a) entweder bock drauf hab wiedermal was alleine zu machen und einfach in ner bar mein feierabend bierchen zu geniessen ohne das gejammer meiner freundinnen mit ihren männerproblemen zum x tausendstenmal zu hören, oder ich geh an ne party und treff immer irgendwelche leute, das ist zwischendurch mal ganz amüsant, n bisschen blabla dort, n bisschen blabla da, und schlussendlich geh ich zufrieden wieder alleine nachhause - oder aber auch nicht. es liegt immer an einem selber wie man auch auf andere wirkt, wirkst du regelrecht kontakt suchend, törnt dass die meisten leute eher ab, eben du wirst als soziopath or whuteva angesehn weil du "auf der suche" bist. und an der stadt liegt das sciherlich nicht, klar gibt es offenere orte als zürich, aber ich denke das kommt einem auch oft nur so lockerer vor wenn man in ner anderen stadt ist, in der man nciht wohnt, weil hier musst du ja gucken wo du bleibst ne, schliesslich ist zürich auch nur ein dorf ;-) its up to u...

Mittwoch, 4. Oktober 2006

Piemonte im Herbst

Wunderbare Momente zwischen Rebbergen und kompakten alten Dörfern (Alba, Mango Barolo, La Morra), zwischen Wein und Grappa, zwischen Trüffeln, Salami und Slow Food. Barolo, Barbaresco, Nebbiolo, Roero, Dolcetta und Moscato. Feinstes Essen im Universo und in der Osteria dell'Arco. Schönstes Himmelbett in der Pension La Grangia. la-grangia
Beeindruckender Besuch bei den Grappa-Königen der Moderne (Marolo in Alba) und dem Maestro der Tradition, Romano Levi. Ein Lehrstück in Sachen Marketing. donnaselvatica
Und dies alles mit meiner wahren süssen, unvergleichlichen Donna Selvatica.

Freitag, 29. September 2006

Dächer

Über den Dächern St. Gallens... einfach so...ein schönes Bild.
Daecher-St-Gallens

Dienstag, 26. September 2006

Slow Food

slowfood

Eine Bewegung um die ich, erst recht in Anbetracht der bevorstehenden und mit grosser Vorfreude erwarteten Kurz-Reise ins Piemont, wohl nicht herumkommen werde.

Ein grandiose Idee und eine sinnvolle Möglichkeit zum Zweitstudium
slowfood2

Mittwoch, 6. September 2006

Hochzeit im Burgund

Eine unglaublich intensive und schöne Hochzeit. Wunderbares Schloss mit sensationellen Schlaf-Suiten. Schöne alte puristische Kirche. Multikulti Gästemix usw...
Anfahrt mit drei besoffenen, zugekifften & stinkenden Musikern im Fond meines Peugeots (und folglich permanent geöffenten Fenstern)... genauso unkompliziert wie das Essen mit komplett unfähigem & langsamem Personal und mit zusammenbrechenden Speisesaal-Stühlen. Ebenfalls bemerkenswert der DJ, ein alter französischer Dorf-Casanova mit sehr eigenem Stil. Unvergesslich wie die Hochzeit damals in Polen.

Chateau-disland-1

chateau-disland-2

Freitag, 25. August 2006

Polterabend in Rorschach

rorschach-pestalozzi

Mal wieder da, woher man kommt. Zu Ehren eines, der diese Ehre nicht zu schätzen weiss. Ein schöner Abend mit leidigem Ende. DER Schlauch lässt grüssen.

Zweck vom Sonnendeck

Das Sonnendeck dient mir als Abstellplatz wichtiger Habseligkeiten wie auch überflüssigen Ballasts. Daneben lässt sichs aber auch ganz gemütlich liegen und der Gelassenheit frönen.

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